Mobbing unter Kindern: Angriffe auf dem Schulhof!

von Sihing Peter Rensch

Wenn Kinder plötzlich zu Opfern ihrer Mitschüler werden. Ein Phänomen, das immer häufiger auftritt und zu großen Belastungen für die Betroffenen führen kann. Was können Eltern tun, wie sollen sich Kinder verhalten?

Für manche Kinder kann die Schule zum Alptraum werden. Beschimpfungen in der Pause, Ausgrenzungen, Schikane und Drohungen bis hin zu körperlichen Angriffen (Fachbegriff: Bullying) sind mittlerweile keine Seltenheit mehr.

Die Folgen für die Betroffenen können vielfältig sein und zu immensen psychischen Problemen führen.

Neben körperlichen Verletzungen treten weitere Schäden auf wie Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, erhöhte Krankheitstage, Depressionen und im Extremfall Suizidgedanken.

 

„Selbstverteidigung beginnt nicht erst beim Einsatz von Tritten, Hebeln oder Schlägen. Schon eine aufrechte Körperhaltung und ein selbstbewusstes Auftreten sind eine Art Selbstschutz. Das trainieren wir konsequent und stärken damit Körper und Geist.“

Markus Hering, der den 5. Meistergrad in EVTF-VingTsun besitzt erklärt:

 

Die schulischen Leistungen lassen nach und das Selbstbewusstsein leidet massiv. Meist entsteht eine Teufelsspirale, denn wenn die Mobber nicht gestoppt werden steigern sich die Attacken und das Kind wird zum Opfer vielfältiger Repressalien. Die Auslöser können vielfältig sein. Andere Schüler bauen ihre Aggressionen an dem Kind ab, Lehrkräfte gehen nicht konsequent dazwischen, wenn gehänselt oder ein Schüler ausgegrenzt wird.

Fast immer führt Mobbing zu einer sozialen Isolation und die Methoden steigern sich.

Wer sich verteidigen kann wird nicht zum Opfertyp!

Wird der Schulhof zur Kampfarena gilt es dagegen zu halten. EVTF-VingTsun lehrt neben einer selbstbewussten Körpersprache Deeskalation und Durchsetzungsvermögen. Wer weiß, dass er sich im Ernstfall verteidigen kann tritt nicht als Opfertyp auf und kann sich im Fall der Fälle durchsetzen.

Markus Hering, der den 5. Meistergrad in EVTF-VingTsun besitzt erklärt:
„Selbstverteidigung beginnt nicht erst beim Einsatz von Tritten, Hebeln oder Schlägen. Schon eine aufrechte Körperhaltung und ein selbstbewusstes Auftreten sind eine Art Selbstschutz. Das trainieren wir konsequent und stärken damit Körper und Geist.“

Doch was können Eltern tun und wie sollten Kinder reagieren, wenn sie in der Schule attackiert werden?

Dazu Markus Hering: „Prinzipiell sollten Eltern sensibel auf ihre Kinder reagieren. Wenn Veränderungen in der Verhaltensweise erkennbar sind ist ein Gespräch unerlässlich.

  • Bei Angriffen muss das Kind energisch und lautstark äußern, dass die Attacken zu unterlassen sind. Ein entschlossenes und massives „Stopp!“ mit vorgehaltener Hand unterbindet die eskalierende Situation!
  • Erstes Gebot: Dem Kind zuhören und es ernst nehmen! Bevor Kontakt mit dem/der Lehrerin aufgenommen wird gilt es Verhaltensregeln in der Schule durchzusprechen.
  • Im nächsten Schritt sollten die Lehrkräfte hinzugezogen werden, die mit ihrer pädagogischen Ausbildung entsprechende Maßnahmen ergreifen müssen! Dabei sollten die Aggressoren angesprochen und ermahnt werden!
  • Bei allen diesen Strategien kann es jedoch vorkommen, dass das Kind weiterhin zum Spielball von Angreifern wird. Hier helfen sanfte, aber wirkungsvolle Selbstverteidigungsmaßnahmen wie sie im EVTF-VingTsun gelehrt werden.

Zeiten ändern sich, doch in früheren Zeiten haben sich Kinder auf dem Schulhof gerauft und danach war Friede. Der, der sich wehren konnte wurde in Ruhe gelassen!


Es ist nun mal so, wer sich wehren kann wird in der Regel kein Opfer. Kinder werden dadurch nicht zu brutalen Schlägern, sondern selbstbewusst und verfügen über ein Durchsetzungsvermögen, dass ihnen auch im späteren Leben hilft!

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